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Erfahrungsbericht - Alishias Au Pair Zeit in England

Alishia verbringt ein halbes Au Pair Jahr in England und berichtet uns darüber.

Liebe Mitleser und Mitleserinnen,

 

das Ende meines 6-monatigen Aufenthalts in London nähert sich immer schneller, aber eins steht für mich jetzt schon fest: Es war eine wunderbare Erfahrung die ich niemals vergessen werde!

 

Aber fangen wir kurz von vorne an:

Mitte Mai erfüllte sich mein Traum einen Au-Apair Aufenthalt in London zu bestreiten. Ich weiß jetzt noch genau wie aufgeregt ich im Flieger saß und nach 1 1/2 Stunden Flug kam dann der entscheidende Moment: Das erste richtige Treffen mit meiner Gastfamilie, die mir in den kommenden 6 Monaten ein Zuhause, Arbeit und natürlich auch Hilfe und Wohlbefinden geben sollte. 

Und der Eindruck den ich schon beim Skype-Gespräch hatte hat sich (zum Glück) bewahrheitet: Eine 4-köpfige liebe Familie empfing mich am Flughafen mit einem kleinen sehr aufgedrehten und energiegeladenen Zwillingspaar: Meine zwei "Teufel" Seb und Rosie!

Im neuen Zuhause angekommen schien anfangs alles etwas komisch. Der Gedanke 6 1/2 Monate ganz alleine in einem fremden Land und zu der Zeit auch fremden Familie zu leben war einfach noch zu ungewohnt für mich, deshalb verhielt ich mich die ersten Tage auch etwas ruhig und zurückhaltend. Aber keine Sorge, natürlich sind diese anfänglichen Schwierigkeiten super schnell verflogen und heute ist das Leben in meiner Gastfamilie und in London einfach zu meinem Alltag geworden.

Apropos Alltag, wie sieht mein Alltag in der Gastfamilie eigentlich aus?

Ich kann hier wirklich von Glück reden, da ich in meiner Familie super viel Freizeit habe und so auch gute Chancen London und auch England zu erkunden! Meine normalen Arbeitstage sind Montag- Donnerstag morgens 7.15-9.30 Uhr (falls ich die Kinder in die Schule bringen muss) und nachmittags 15.00 bis 18.00 oder auch mal 19.00 Uhr.

Zu meinen Aufgaben gehören morgens ein paar Snacks zu bereiten, die Kinder wenn nötig in die Schule zu bringen, sie später wieder abzuholen und dann natürlich für sie kochen und sie beschäftigen bis Mummy und Daddy wieder heim kommen. Was sich alles super gut und leicht anhört kann aber trotzdem ganz schön anstrengend sein! Mit meinen Zwillingen habe ich zwei Energiebeutel bekommen, die mich ab und zu mit ihrem Verhalten auch schon gut an meine Grenzen treiben können, denn eins sollte man auf jeden Fall beachten: Au Pair sein ist kein Zuckerschlecken! 

Auch wenn man die Kinder nur wenige Stunden hat, ist man abends auch schon mal froh dann selbst mal im Bettchen gelandet zu sein und Zeit zu haben mit seinem Freund, Familie oder Freunden zu skypen. Ein Stück weit fehlt mir der gewohnte "alte" Alltag in Deutschland nämlich auch manchmal!

Doch auch wenn die Kinder nicht immer leicht zu haben sind, gewinnt man sie in der Zeit die man hier verbringt schon sehr lieb.

Weiter geht es nun mit meinen Wochenenden. Diese bestehen meist daraus Freunde zu treffen, London zu erkunden und natürlich auch umliegende Orte zu bereisen!

Dies ist der Teil meines Aufenthaltes der mir wahrscheinlich am meisten fehlen wird: Die Zeit mit meinen Freunden. Auch wenn man sie erst wenige Monate kennt wachsen sie einem unglaublich ans Herz und in manchen Situationen wüsste ich auch nicht wie ich ohne ihre Hilfe auskommen sollte! Außerdem erlebt man hier einfach so viele lustige Sachen zusammen und sammelt so viele Erinnerungen. Schon alleine meine 3 freien Tage in London sind meinen Aufenthalt hier mehr als Wert. In dieser Stadt gibt es einfach so viel zu entdecken und es wird einfach nie langeweilig.

Und selbst jetzt, nach 5 Monaten in London, stehen noch so viele Dinge auf meiner To-Do-Liste.

Egal, ob man nur durch die Stadt bummelt und die schönen Gebäude und Bauwerke in London genießt, durch einen der vielen Parks spaziert oder auch mal die ein oder anderen Sehenswürdigkeiten besichtigt. Mit den richtigen Personen ist es immer sehr lustig! Besonders nennenswert bei meinem Aufenthalt waren  Ausflüge nach Oxford und Cambridge! Mit zwei meiner Freundinnen an der Seite konnten wir die Universitäts Städte super erkunden ob zu Fuß in Oxford oder doch mit einem Bootchen auf dem Fluss Cam durch Cambridge- Wir haben so gut wie den ganze Tag nur gelacht und Spaß gehabt! Mein nächster großer Ausflug geht dann ( leider alleine) ab nach Schottland,Edinburgh für 3 Tage und auch weitere kleine Tagesausflüge z.B zum Windsor Castle stehen noch an. 

 

Zusammengefasst bin ich sehr froh den Au-Pair Aufenthalt zu meinen persönliches Erfahrungen dazuzählen zu können! Man erlebt so unglaublich viel, lernt neue Freunde kennen und entwickelt sich selbst weiter. Auch wenn es schwierige Phasen gibt, in denen einem das Heimweh quält oder die Kinder einen eventuell mal in die Wahnsinn treiben. Es ist es auf jeden Fall Wert, da man von sich selbst behaupten kann eine lange Zeit in einem fremden Land, mit einer anderen Sprache, (bis auf die Gastfamilie) auf sich alleine gestellt, vebracht zu haben. Für mich persönlich war es ein großer Schritt, der mich durch die kleinengroßen Schwierigkeiten sehr gut auf zukünftige Hindernisse vorbereitet hat. Ich kann es jedem nur weiterempfehlen diese Erfahrung auch zu machen und für immer zu behalten!

 

Eure Alishia

 

Au Pair in England
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