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Erfahrungsbericht - Jasmins Au Pair Zeit in Neuseeland

Jasmin verbrachte 6 Monate als Au Pair in Neuseeland und hatte eine tolle Zeit.

"Hi,

 

mein Name ist Jasmin. Ich werde noch 5 Wochen in Neuseeland verbringen dürfen und blicke auf 6 fantastische Monate zurück! Alles hat mit meinem Wunsch angefangen, als Au-pair ans andere Ende der Welt zu reisen. Ich wollte Teil einer neuseeländischen Familie werden, ihre Kultur kennenlernen, reisen, mein Englisch verbessern, neue Leute kennen lernen und einfach ein Jahr voller Abenteuer genießen, bevor es in Richtung Uni geht. Und ich wurde nicht enttäuscht!

 

Aber wie sieht mein Alltag eigentlich aus? Kann man in so einer kurzen Zeit eine gute Beziehung zu seiner Gastfamilie aufbauen? Ist es einfach Freunde zu finden? Und kommt man wirklich so viel zum Reisen? Bevor ich aufgebrochen bin hatte ich sehr viele Fragen! Ich hoffe, dass euch meine Erfahrungen einen kleinen Einblick in das Leben als Au-pair geben und ich euch vielleicht die ein oder andere Sorge nehmen kann.

 

Mein Arbeitstag geht von 6:45 bis 9:15 Uhr und dann wieder von 16:00 bis 19:30 Uhr. Meine Aufgaben am Morgen sind Frühstück machen, Lunchboxen richten, die Jungs in die Schule schicken und danach etwas Haushalt machen. Am Abend koche ich das Dinner, helfe bei den Hausaufgaben, spiele Tischtennis, lese Bücher vor dem Schlafengehen…. Das ist die Meiste Zeit super entspannt und es fühlt sich mehr nach mit den Gasteltern zusammenarbeiten an, als für sie. Doch machen wir uns nichts vor, auch James und Joseph sind nur Kinder und die rauben einen eben manchmal den letzten Nerv. Aber keine Angst, diese Momente machen nur einen kleinen Teil des Alltags aus und werden durch so viele positive Ereignisse ganz schnell wieder unwichtig. Was ich zum Beispiel nie erwartet hätte: eine Umarmung oder ein „Thank you Jasmin.“ bedeuten mir hier so viel! Klar ist der Anfang für beide Seiten etwas komisch. Du bist in einer komplett neuen Umgebung, wohnst mit fremden Leuten zusammen und sprichst eine andere Sprache. Deine Gastfamilie muss dich auch erst kennen lernen und sich an dich gewöhnen. Aber das Schöne ist: es geht unglaublich schnell und du kannst sie gar nicht mehr aus deinem Leben wegdenken! Mir sind sowohl meine Jungs, als auch meine Gasteltern unglaublich ans Herz gewachsen!

Das Gute an meinen Arbeitszeiten ist, dass ich mittags frei habe! Ich kann mich mit Freundinnen treffen, spiele einmal pro Woche Tennis, erkunde die Umgebung (denn in Auckland gibt es immer etwas Neues zu entdecken) und manchmal genieße ich es einfach nichts zu tun! Die Wochenenden verbringe ich meistens mit meinen Freundinnen, die ich dank den Orientierungstagen sofort kennengelernt habe. Jeder der als Au-pair in ein anderes Land geht sucht erstmal Anschluss. Es gibt Facebook, WhatsApp Gruppen, du kannst dich bei deiner Agentur informieren ob noch jemand in der Gegend wohnt oder einem lokalen Verein beitreten. Darüber braucht ihr euch also keine Sorgen machen! Meine Freundinnen und ich genießen es vor allem auf Weekend Trips die Nordinsel zu bereisen, in Auckland durch die verschiedenen Stadtviertel zu bummeln, am Strand zu liegen oder bei jemand zu Hause zu entspannen! Für die Orte die weiter weg liegen, hat man Urlaubstage und so habe ich es geschafft meine Reiseziele auf beiden Inseln Neuseelands zu sehen.

 

Im Moment besuchen mich meine Mutter und Schwester. Ich konnte sie meiner Gastfamilie vorstellen, ihnen zeigen wie ich lebe und ihnen meine Begeisterung für die Landschaft, Natur und Kultur hier weitergeben. Ich habe mich echt in Neuseeland verliebt und bin richtig glücklich!

 

Ganz liebe Grüße,

Jasmin"

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