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Erfahrungsbericht - Leas Au Pair Zeit in Neuseeland

Lea verbrachte 11 Monate als Au Pair in Neuseeland und teilt ihre Erfahrungen mit euch.

Au Pair in Neuseeland

Hi, 

 

Mein Name ist Lea und ich habe das letzte Jahr als Au Pair in Neuseeland verbracht. 

 

Ich bin sehr froh, dass ich im August 2017 den Schritt gewagt habe und in den Flieger gestiegen bin, denn das vergangene Jahr war eine unglaubliche Erfahrung und ich habe viele liebe Menschen kennen gelernt! 

 

Meine Gastfamilie war großartig, ich habe das Gefühl den Jackpot in der Gastfamilien-Lotterie gewonnen zu haben- ich wurde wie ein Familienmitglied aufgenommen und habe mich stets wohl gefühlt, Probleme gab es keine. Meine zwei Gastmädels (7 und 10) waren unglaublich lieb und ich habe sehr gern mit ihnen gespielt, rumgeblödelt, gebastelt oder gelesen. Beide haben nachmittags viele Aktivitäten, aber in den Ferien hatten wir dafür viel Zeit zusammen. Natürlich haben sie sich manchmal gestritten oder sie wurden bockig, aber das geht vorbei und ich erinner mich viel besser an alle schönen Momente. Auch hat es sehr geholfen zu wissen, dass meine Gasteltern stets befürwortet haben, wie ich verschiedene Situationen gehändelt habe. Besonders gut hat es mir gefallen, dass ich am Wochenende willkommen war Zeit mit ihnen zu verbringen, auch wenn ich oft nur Dinner zusammen mit ihnen gegessen habe, war es schön sich über die Erlebnisse vom Tag austauschen zu können. An Weihnachten bin ich mit ihnen zusammen auf die Südinsel nach Christchurch geflogen und wir haben zusammen bei Verwandten auf der Farm gefeiert (bei 35°C!). 

 

Ich lebe mit ihnen in einem Stadtteil Aucklands, der komplett wie eine Vorstadt aus dem Bilderbuch aussieht. Der ÖPNV war dort leider nicht besonders gut (wie allerdings fast überall in Neuseeland), dafür hatte ich ein Auto zur Verfügung. Und das Beste war, dass in diesem Vorort sehr viele andere Au Pairs gewohnt haben, meine engsten Freundinnen haben also nur 3 Minuten Fußweg von mir entfernt gewohnt! (Es ist aber auch ansonsten sehr leicht mit anderen Au Pairs in Kontakt zu kommen, verschieden Coffee-Groups helfen da ganz gut) 

Wir haben fast jede freie Zeit zusammen verbracht: während die Kinder in der Schule waren sind wir an den Strand oder zum Kaffee trinken gefahren, abends haben wir zusammen Film geschaut, waren im Pubquiz oder Kino. Was mir sehr gut gefallen hat, war das sogenannte “Pop-Up Globe“, das im Sommer in Auckland war. Dort wurden verschiedene Shakespeare Stücke nach “Kiwi-Interpretation“ aufgeführt; Shakespeare, den ich in der Schule total langweilig fand und kaum verstanden habe, fand ich nun sehr interessant und ich habe vier der sechs Stücke angeschaut, denn wenn man das ganze Stück über direkt an der Bühne steht, bekam man Tickets für nur 10$ (Und war praktisch im Geschehen mittendrin…)! An den Wochenenden kann man super Tagesausflüge in der Region Aucklands zu verschieden Regionalparks, Black-Sand-Beaches oder Wasserfällen machen. Oder wir haben uns ein Auto gemietet und sind für ein Wochenende zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Nordinsel gefahren. 

Die Südinsel hab ich mit einer Freundin und Besuch von Zuhause in meinen Urlaubstagen bereist. 

Ich hab tatsächlich alles in Neuseeland, was ich sehen wollte, bereisen können! Darüber hinaus hab ich auch noch viele Weitere Aktivitäten gehabt, zum Beispiel einen Bungysprung oder ich habe Surfen gelernt! 

 

Schade finde ich es nur, dass ich kaum mit “Kiwis“ in meinem Alter in Kontakt kam. Ein wenig Anschluss hatte ich, als ich wöchentlich in eine “Social Volleyball Group“ gegangen bin, aber richtige Freundschaften dort zu schließen war deutlich schwerer als mit anderen Au Pairs. 

 

Ich würde sagen, dass ich mich in diesem Jahr auf jeden Fall positiv verändert habe, ich bin nochmal deutlich selbstbewusster geworden und offener für Neues. 

 

Ich bin natürlich sehr aufgeregt bald alle meine Freunde und Familie wieder zu sehen, aber der Abschied wird nicht leicht werden - es ist dann eben doch das andere Ende der Welt und ein spontaner Besuch ist hier leider nicht möglich. Dafür habe ich schon viele Pläne mit meinen Freundinnen, dass wir uns gegenseitig besuchen kommen. Besonders schön finde ich es, dass ich enge Freundinnen nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus verschiedenen Teilen der USA und Belgien habe! 

 

Vielen Danke, easy abroad, dass ihr mir geholfen habt mein Abenteuer zu starten. Und auch wenn ich keine weitere Unterstützung gebraucht habe, weil alles super lief mit meiner Gastfamilie, wusste ich, dass ich mich jederzeit bei einem Problem melden könnte!!

 

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